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Hilfen zur Erziehung. Eingliederungshilfe.
Hilfe für junge Volljährige


Entwicklung der Hilfen zur Erziehung

Jugendhilfe ist Standortfaktor! Jugendhilfe ist Zukunftsinvestition! Jugendhilfe ist Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit!
Mit diesen prägnanten und pointierten Aussagen hat der Bayerische Landesjugendhilfeausschuss in seiner Sitzung vom 12. März 2013 das fachpolitische Positionspapier "Entwicklungen der Hilfen zur Erziehung"
einstimmig beschlossen. Damit positioniert er sich in der bundesweiten Debatte um Handlungsbedarfe zur Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung unter fachpolitischen und finanziellen Aspekten eindeutig. Ein starkes Bekenntnis zum SGB VIII, eine Verbesserung der Steuerung in den Hilfen zur Erziehung und das partnerschaftliche Zusammenwirken der Träger sind die Schlüssel für die Gestaltungsoptionen der Zukunft!
 

Kurzinformation

Eltern, in bestimmten Fällen auch andere Personensorgeberechtigte, haben einen Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn ohne sie eine gedeihliche Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen in einem Maße gefährdet wäre, dass körperliche, geistige, soziale oder seelische Beeinträchtigungen des jungen Menschen befürchtet werden müssen. Dabei muss kein schuldhaftes Versagen der Erziehungspersonen vorliegen. Oft sind es die Lebensbedingungen der Familie (wie Arbeitslosigkeit, Armut) oder auch belastende Lebensereignisse (wie Trennung, Krankheit), die den Bedarf begründen.

Richtet sich die Hilfe zur Erziehung an die Personensorgeberechtigten, also in der Regel die Eltern, so treten bei der Hilfe für junge Volljährige diese selbst als Anspruchsinhaber auf Hilfe zur Persönlichkeitsentwicklung und zu einer eigenständigen Lebensführung in Erscheinung. Einen Anspruch auf Eingliederungshilfe haben im Rahmen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes alle die jungen Menschen, die von einer seelischen Behinderung bedroht oder betroffen sind. Welche Art der Hilfe notwendig und geeignet ist, richtet sich jeweils nach dem Bedarf im Einzelfall.

Hilfearten, Leistungen

Laut Gesetz stehen zunächst acht verschiedene, aber gleichwertige Arten der Hilfe zur Verfügung. Darüber hinaus können dem Grunde nach aber auch andere Hilfeformen entwickelt werden, sofern sie dem Einzelfall besonders gerecht werden. Sie alle sollen möglichst flexibel aber auch zeit- und zielgerichtet sein und nach Möglichkeit eng an der Lebenswelt der Leistungsadressaten orientiert sein und das soziale Umfeld des jungen Menschen und seiner Familie einbeziehen. Ist die Hilfe voraussichtlich für längere Zeit zu leisten, so ist ein Hilfeplan aufzustellen und fortlaufend zu überprüfen (§ 36 SGB VIII).

Zuständigkeiten

Für die Gewährung von Hilfen zur Erziehung ist grundsätzlich das örtliche Jugendamt zuständig. Es entscheidet über Art und Umfang einer Hilfe (Hilfeplan), trägt die Kosten (zu denen die Personensorgeberechtigten je nach Einzelfall mit herangezogen werden) und berät im übrigen in allen Fragen, die mit dem Leistungsanspruch auf Hilfen zur Erziehung zusammenhängen. Es führt die Hilfen entweder selbst durch oder nimmt die Dienste und Einrichtungen freier Träger in Anspruch. Für die eher seltenen Fälle der Leistung an Deutsche im Ausland ist das Landesjugendamt zuständig.

Aufgaben des Landesjugendamts

Das Landesjugendamt unterstützt die Jugendämter durch Fachberatungen, fortbildungen und praktische Arbeitshilfen. Jugendämter und Träger der freien Jugendhilfe werdenüber bedeutende sozialpädagogische und rechtliche Entwicklungen fortlaufend informiert. Bei der Umsetzung der sogenannten Brüssel-IIa-Verordnung insbesondere im Rahmen der Hilfen zur Erziehung, aber auch bei Entscheidungen in Ehesachen und die elterliche Verantwortung betreffend sowie solche des Umgangsrechts und der Rückgabe des Kindes, die von Gerichten oder Behörden des europäischen Auslands getroffen worden sind, führt das Landesjugendamt das Konsultationsverfahren gemäß Artikel 56 der Brüssel-IIa-Verordnung durch. Siehe hierzu Europäisches Familienrecht.

Anschriften der bayerischen Jugendämter

 


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