Fortbildung
Informationen zu den Fortbildungskursen
Allgemeine Hinweise
Die Inhalte der Fortbildungsmaßnahmen zielen auf die Vertiefung und Sicherung jugendhilferelevanter Kompetenzen ab. Demzufolge ist das Fortbildungsprogramm in folgende Bereiche gegliedert:
- Jugendhilfe-fachliche und institutionelle Kompetenz,
- Instrumentell-personale Kompetenz,
- Führungskompetenz.
Die angebotenen Kurse sollen den Fachkräften der bayerischen Jugendhilfe die Möglichkeit zu fachlicher Auseinandersetzung und Qualifizierung, aber auch zu emotionaler Entlastung geben. Neue Anregungen und Perspektiven für die Alltagspraxis können entwickelt werden, indem eigenes Verhalten reflektiert, der gesellschaftliche Zusammenhang sozialer Arbeit überdacht und über soziale Problemlagen und Hilfeformen informiert wird sowie neue Handlungsmöglichkeiten erprobt werden.
Die Fortbildungen des Landesjugendamts bieten neben den offiziellen Kursinhalten auch Gelegenheit zum intensiven fachlichen Austausch der Fachkräfte untereinander. Den Fachkräften der öffentlichen und freien Jugendhilfe wird ein Begegnungs- und Erfahrungsraum eröffnet, der dem Austausch und der Förderung der Kooperation dienen soll. Um diese Gelegenheit zur Kommunikation nutzen zu können, ist die Übernachtung im Tagungshaus erforderlich.
Zielgruppen
Hauptberuflich tätige Fach- und Führungskräfte der Jugendhilfe, Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger in dieses Arbeitsfeld sowie ehrenamtlich oder nicht professionell Tätige (zum Beispiel Mitglieder aus Jugendhilfeausschüssen). Darüber hinaus werden einzelne Veranstaltungen für Fachkräfte von Kooperationspartnern vor allem aus den Bereichen Schule, Justiz und Arbeitsverwaltung geöffnet.
Methoden
Die Methoden sind entsprechend der Ziele und Inhalte des jeweiligen Seminars ausgewählt und fördern den Transfer in die Praxis. Selbsterfahrungselemente wie Phantasiereisen, Körperarbeit, Atem- und Entspannungstechniken, Wahrnehmungs- und Kommunikationsübungen werden ebenso eingesetzt wie Fallarbeit in Klein- und Untergruppen, Einzelarbeit mit Arbeitspapieren, Rollenspiele und Skulpturarbeit. Theoretische Informationen werden mit Visualisierung unterstützt. Spezifische Methoden aus der Familientherapie, der systemischen Beratung und der Gestaltarbeit werden angewandt. Die Methoden zielen auf die aktive Mitarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab.



