Die Frühen Hilfen gehen auf Tour

[12.09.2022]  "Die Frühen Hilfen sind da!" Mit diesem Motto gehen die Frühen Hilfen jetzt in den KoKi-Netzwerken frühe Kindheit auf Tour.

In Flächenlandkreisen können die Wege manchmal weiter sein als in der Stadt. Nicht immer ist es einfach, Angebote zu erreichen. Das gilt auch für die Frühen Hilfen. Das Ziel der Frühen Hilfen ist aber, allen Familien zur Seite zu stehen – unabhängig von ihrem Wohnort. Deshalb bringen jetzt Kleinbusse die Frühen Hilfen zu den Familien auf dem Land.

KoKi-Bus
Die Frühen Hilfen gehen auf Tour

Das neue Modellprojekt "Frühe Hilfen sind da!" wird aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen im Rahmen des Aktionsprogramms "Aufholen nach Corona" finanziert und läuft bis Ende 2023. An dem Projekt beteiligen sich bundesweit Kommunen aus Bayern, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

Die Daten der Bayern-Tour

Die Tour in Bayern startet am 17. September 22 im Landkreis Fürth, kommt am 25. September 2022 nach Forchheim, am 15. Oktober 2022 nochmal nach Fürth, und am 17. Oktober 2022 in den Landkreis Oberallgäu.

Im kommenden Jahr 2023 wird die Tour in diesen Kommunen wiederholt und zusätzlich fährt der Frühe Hilfen Bus in die Landkreise Ansbach, Bayreuth, Regen, Regensburg und Roth, sodass sich insgesamt acht bayerische Kommunen an dem Projekt beteiligen.

Die Tour in Bayern wurde gemeinsam vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH), der Agentur Sinus, der Landeskoordinierungsstelle Frühe Hilfen im ZBS-BLJA und den KoKi-Fachkräften der teilnehmenden Landkreise konzipiert. Die Umsetzung erfolgt in jeder Kommune anders: sei es in Kooperation mit Netzwerkpartnern (wie Schwangerschaftsberatungsstelle, Erziehungsberatungsstelle, Familienhebammen, Familien- Kinderkrankenpflegenden, u. a.) oder als mobiles Beratungsangebot der KoKi, an Dorffesten, an Spielplätzen in Kitas oder anderen Einrichtungen.

Am Bus können sich Familien über die spezifischen Angebote der Frühen Hilfen in ihrem Landkreis informieren. Die Fachkräfte aus dem KoKi- Netzwerk frühe Kindheit stehen den Schwangeren und Eltern außerdem für Fragen und auf Wunsch direkt zur Beratung zur Verfügung. Der Bus lädt Väter und Mütter aber auch dazu ein, einfach mal durchzuatmen und gemeinsam mit ihren Kindern etwas zu erleben und Spaß zu haben.

Das Modellprojekt wird nach seiner Umsetzung bundesweit ausgewertet im Hinblick darauf, ob mobile Frühe Hilfen (werdende) Eltern besser erreichen können. Auch darüber werden wir wieder berichten.

Informationen zum KoKi-Förderprogramm

Informationen zum Projekt sowie den aktuellen Tour-Plan bietet die Website des NZFH für Eltern

Hintergrundinformationen und Studien des NZFH zu Frühen Hilfen in ländlichen Räumen

Informationen zur Bundesstiftung Frühe Hilfen und zum Fonds Frühe Hilfen