K 06/19 Mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen kompetent umgehen

Leitung: Maria Muck und Jutta Todt

Teilnehmer: max. 16

Termin: 25.03.2019 bis 29.03.2019 Ort: Rothenburg

Kursgebühr: 465,- Euro

Anmeldung: Formular zur Anmeldung

Anfragen an Fortbildungsverwaltung : www.blja.bayern.de

Thema:

Kinder und Jugendliche, die Traumata erlebt haben, reagieren oft mit auffälligem, unverständlichem Verhalten oder klinischen Symptomen. Um der Entwicklung von massiven Verhaltensauffälligkeiten oder schwerwiegenden Persönlichkeitsstörungen entgegenwirken zu können, sind Fachkräfte der Jugendhilfe gefordert, diese Zeichen richtig zu verstehen und Schritte zur konstruktiven Verarbeitung der belastenden Situationen einzuleiten.

Ziele:

Die Teilnehmenden kennen

  • die Definition von Trauma, insbesondere kindliche Traumata,
  • Traumareaktionen und neurophysiologische Auswirkungen von Traumata,
  • Resilienzfaktoren zur Verhinderung von Traumafolgestörungen,
  • die Anforderungen an die Gesprächsführung mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen,
  • Standards der Traumapädagogik,
  • kultursensible Aspekte der Beratung,
  • Unterstützungsformen für die Erreichung von notwendigen und geeigneten Hilfeleistungen,
  • grundlegende rechtliche Regelungen (Datenschutz, Opferentschädigung),
  • Methoden der Krisenintervention.

Die Teilnehmenden können

  • Belastungsreaktionen sowie vorhandene Ressourcen bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen erkennen,
  • Mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen alters- und entwicklungsadäquat umgehen.

Zielgruppe:

Fachkräfte der freien und öffentlichen Jugendhilfe sowie der Jugendsozialarbeit an Schulen

Hinweise:

Die Bereitschaft der Teilnehmenden, Fallbeispiele aus der eigenen Praxis im Kurs einzubringen, wird vorausgesetzt.

AGB:

allgemeine AGB