K 18/20 Ambulante Hilfen systematisch unterscheiden und bedarfsgerecht einsetzen

Leitung: A. Eichner und E. Hofberger

Teilnehmer: 16

Termin: 06.07.2020 bis 10.07.2020 Ort: Beilngries

Kursgebühr: 465,- Euro

Anmeldung: Formular zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 17. Januar 2020

Anfragen zu den Kursinhalten : www.blja.bayern.de

Thema:

Der teiloffene Leistungskatalog der Hilfen zur Erziehung enthält vier ambulante Hilfearten mit jeweils eigenständigem Leistungsprofil. Diese Hilfearten weisen nicht nur eigene Qualitäten und Merkmale auf, sie repräsentieren zugleich die Vielfalt der Unterstützungsformen. Für die Auswahl der notwendigen und geeigneten Hilfe sowie für einen erfolgreichen Hilfeverlauf ist eine qualitativ hochwertige Bedarfsklärung, einschließlich sozialpädagogischer Diagnose und Zielformulierung – unter Beteiligung aller Betroffenen – eine wichtige Voraussetzung.

Ziele:

Die Teilnehmenden kennen

  • die Leistungsprofile der vier ambulanten Hilfearten (Erziehungsberatung, Soziale Gruppenarbeit, Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistand, Betreuungshelfer),
  • die aktuellen fachlichen Empfehlungen des Bayerischen Landesjugendamtes zu den jeweiligen Hilfearten,
  • die Veröffentlichungen „Sozialpädagogische Diagnose-Tabelle & Hilfeplan“ des Bayerischen Landesjugendamtes,
  • verschiedene klientenzentrierte und kultursensible Ansätze der Gesprächsführung,
  • den Verlauf des Hilfeprozesses und die zur Bedarfsklärung im Einzelfall entscheidenden Aspekte.

Die Teilnehmenden können

  • Hilfeprozesse systematisch steuern und moderieren,
  • mithilfe der Veröffentlichung „Sozialpädagogische Diagnose-Tabelle & Hilfeplan“ Bedarfsfeststellungen im Einzelfall erarbeiten und für sich nutzen,
  • Personensorgeberechtigte, Kinder und Jugendliche aktiv beteiligen und über Folgen und Wirkungen einer Hilfe aufklären,
  • im Rahmen der Kooperation mit Leistungserbringern ihre Steuerungs-verantwortung gewissenhaft wahrnehmen,
  • bei jedem Hilfeverlauf gewichtige Anhaltspunkte einer Kindeswohlgefährdung erkennen.

Zielgruppe:

Fachkräfte des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) bzw. der Bezirkssozialarbeit (BSA).

AGB:

allgemeine AGB