K 19/20 Familiengerichtliches Kinderschutzverfahren – Sicherheit in Aufgabe und Rolle des Jugendamtes

Leitung: G. Bobach und M. Jäger

Teilnehmer: 16

Termin: 13.07.2020 bis 15.07.2020 Ort: Augsburg

Kursgebühr: 370,- Euro

Anmeldung: Formular zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 17. Januar 2020

Anfragen zu den Kursinhalten : www.blja.bayern.de

Thema:

Das Familiengericht wird angerufen, wenn eine Gefährdungsabklärung nicht möglich ist oder ergibt, dass die Handlungsmöglichkeiten des Jugendamtes zur Gefährdungsabwendung nicht ausreichen. Das Jugendamt unterstützt die Entscheidungsfindung des Familiengerichtes aus seiner eigenen Fachlichkeit heraus. Es beschreibt und bewertet die Kindeswohlgefährdung, behält die Interessen der Kinder im Fokus und bringt Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten ein. Die fachliche Sichtweise einzubringen ist eine herausfordernde Aufgabe im Gefüge der weiteren Akteure im Verfahren.

Ziele:

Die Teilnehmenden kennen

  • die eigene Rolle und Pflichten sowie die der anderen Beteiligten in der Verantwortungsgemeinschaft,
  • die sozialpädagogischen und rechtlichen Anforderungen an Berichte an das Familiengericht,
  • Voraussetzungen und Beispiele für erfolgreiche Kooperation.

Die Teilnehmenden können

  • ihre Handlungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit mit dem Familiengericht reflektieren und ausschöpfen,
  • gefährdende Aspekte und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf die rechtlichen Anforderungen beschreiben,
  • in der Verhandlung ihre Stellung als sozialpädagogische Fachbehörde vertreten.

Zielgruppe:

Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen Jugendhilfe.

Hinweise:

Bereitschaft der Teilnehmenden, Fallbeispiele im Kurs einzubringen und Grundkenntnisse in der Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben werden vorausgesetzt. Eine Familienrichterin gibt an einem Nachmittag Einblicke in die Aufgaben und Arbeitsweisen von Familienrichtern.

AGB:

allgemeine AGB