KoKi 06/20 Frühe Warnzeichen im präventiven Kinderschutz erkennen

Leitung: A. Dietzel und M. Wagner

Teilnehmer: 16

Termin: 09.11.2020 bis 11.11.2020 Ort: Augsburg, St. Ulrich

Kursgebühr: keine

Anmeldung: Formular zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 17.01.2020

Anfragen zu den Kursinhalten : Tel. 0941 7809-6505, E-Mail: koki@zbfs.bayern.de

Thema:

Auch im präventiven Kinderschutz müssen Fachkräfte in der Lage sein, Gefährdungspotentiale zu erkennen und einzuschätzen. Fachkräfte der Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi) – Netzwerk frühe Kindheit müssen deshalb sowohl die rechtlichen Grundlagen kennen als auch die Einschätzung von Gefährdungsrisiken bzw. bestehender Gefährdungen in eigener Fallzuständigkeit vornehmen können.

Ziele:

  • Aufgaben und Pflichten eines Jugendamtes (z. B. Garantenstellung),
  • rechtliche Grundlagen des präventiven Kinderschutzes,
  • grundlegende Aufgaben und Möglichkeiten im präventiven Kinderschutz,
  • Anhaltspunkte für Kindeswohlgefährdungen bei Kindern bis zum dritten Lebensjahr und Instrumente, um frühe Warnzeichen im präventiven Kinderschutz zu erkennen,
  • Handlungspflichten bei der Wahrnehmung einer Kindeswohlgefährdung,
  • Methoden der Gesprächsführung mit Eltern, um sensible Themen wie eine mutmaßliche Gefährdung des Kindeswohls anzusprechen,
  • den Einfluss von soziokulturellen Faktoren auf die familiäre Situation,
  • das eigene Aufgabenfeld und Möglichkeiten des Schnittstellenmanagements bei der Abgrenzung zu Kooperationspartnern (z. B. ASD / BSD, Polizei, Ärzte, etc.).

Die Teilnehmenden können:

  • Risiko- und Schutzfaktoren wahrnehmen und deren Gewichtigkeit bezüglich des Gefährdungsrisikos für Säuglinge und Kleinkinder bis zum dritten Lebensjahr einschätzen,
  • Beurteilen, welche weiteren Schritte eingeleitet werden müssen, wenn die Vermutung gewichtiger Anhaltspunkt für ein Gefährdungsrisiko nicht ausgeräumt werden kann.

 

Zielgruppe:

Fachkräfte der Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi) – Netzwerk frühe
Kindheit.

Hinweise:

Die Bereitschaft der Teilnehmenden, Fallbeispiele aus der eigenen Praxis im Kurs
einzubringen, wird vorausgesetzt. Der Kurs wurde umbenannt und hieß zuvor „Gefährdungseinschätzung für Fachkräfte der Koordinierenden Kinderschutzstellen (KoKi)“.

AGB:

allgemeine Hinweise KoKi