K 31/21 Der Hausbesuch – ein wichtiges methodisches Instrument zur Einschätzung des Gefährdungsrisikos

Leitung: U. Tremmel und U. Schüle

Teilnehmende: 16

Termin: 13.12.2021 bis 16.12.2021 Ort: Niederalteich, Landvolkshochschule St. Gunther

Kursgebühr: 420,- €

Anmeldeschluss: 17. Januar 2021

Anfragen zu den Kursinhalten : anmeldung@zbfs.bayern.de

Thema:

Bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für eine Gefährdung des Kindeswohls hat das Jugendamt in jedem Einzelfall fachlich einzuschätzen, ob es erforderlich ist, sich einen unmittelbaren Eindruck vom Minderjährigen und von dessen persönlicher Umgebung zu verschaffen (§ 8a Abs. 1 SGB VIII). Dem Hausbesuch als Instrument der Gefährdungseinschätzung kommt neben der Informationsbeschaffung von anderen Stellen im sozialen Umfeld des jungen Menschen eine wichtige Rolle zu, da ein Einblick in die häusliche Lebenssituation gewonnen werden kann.

Ziele:

Die Teilnehmenden kennen:

  • die rechtlichen Grundlagen zum Hausbesuch,
  • aktuelle fachliche Standards, Abläufe und Verfahrensschritte zum Hausbesuch,
  • besondere Anforderungen des Settings „Hausbesuch“,
  • die Inaugenscheinnahme als Mittel der Einschätzung des Gefährdungsrisikos.

Die Teilnehmenden können:

  • Kriterien für den Einsatz des Instruments „Hausbesuch“ bei Kindeswohlgefährdung anwenden,
  • den Hausbesuch kultursensibel vorbereiten und durchführen,
  • die Inaugenscheinnahme als Mittel der Einschätzung des Gefährdungsrisikos fachlich sicher nutzen.

Zielgruppe:

Leitungskräfte und Fachkräfte der öffentlichen Jugendhilfe.

Hinweise:

Es werden Grundlagenkenntnisse für die Wahrnehmung der Aufgaben im Kinderschutz vorausgesetzt. Die Bereitschaft der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Fallbeispiele einzubringen und in Rollenspielen zu üben, wird vorausgesetzt.

AGB:

allgemeine AGB