K 35/22 Familiengerichtliches Kinderschutzverfahren – Sicherheit in Aufgabe und Rolle des Jugendamtes

Leitung: G. Bobach und M. Jäger

Teilnehmende: 16

Termin: 05.12.2022 bis 07.12.2022 Ort: Augsburg Haus St. Ulrich

Kursgebühr: 370,- €

Anmeldeschluss: ohne Anmeldeschluss (Zusage erfolgt ab Januar 2022)

Anfragen zu den Kursinhalten : anmeldung@zbfs.bayern.de

Thema:

Das Familiengericht wird angerufen, wenn eine Gefährdungsabklärung nicht möglich ist oder ergibt, dass die Handlungsmöglichkeiten des Jugendamtes zur Gefährdungsabwendung nicht ausreichen. Das Jugendamt unterstützt die Entscheidungsfindung des Familiengerichtes aus seiner eigenen Fachlichkeit heraus. Es beschreibt und bewertet die Kindeswohlgefährdung, behält die Interessen der Kinder im Fokus und bringt Unterstützungs- und Hilfsmöglichkeiten ein. Die fachliche Sichtweise einzubringen ist eine herausfordernde Aufgabe im Gefüge der weiteren Akteurinnen und Akteure im Verfahren.

Ziele:

Die Teilnehmenden

kennen:

  • die eigene Rolle und Pflichten sowie die der anderen Beteiligten in der Verantwortungsgemeinschaft,
  • die sozialpädagogischen und rechtlichen Anforderungen an Berichte an das Familiengericht,
  • Voraussetzungen und Beispiele für erfolgreiche Kooperation.

können:

  • ihre Handlungsmöglichkeiten in der Zusammenarbeit mit dem Familiengericht reflektieren und ausschöpfen,
  • gefährdende Aspekte und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf die rechtlichen Anforderungen beschreiben,
  • in der Verhandlung ihre Stellung als sozialpädagogische Fachbehörde vertreten.

 

 

Zielgruppe:

Pädagogische Fachkräfte der öffentlichen Jugendhilfe.

Hinweise:

Bereitschaft der Teilnehmenden, Fallbeispiele im Kurs einzubringen und Grundkenntnisse in der Wahrnehmung von Kinderschutzaufgaben werden vorausgesetzt

AGB:

allgemeine AGB