J209/22 Gewalt an Schulen – Interventionsstrategien für die Jugendsozialarbeit an Schulen

Leitung: J. Breitweg und T. Dippold

Teilnehmende: 16

Termin: 14.11.2022 bis 18.11.2022 Ort: Beilngries, Schloss Hirschberg

Kursgebühr: 370,- €

Anmeldung: Formular zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 29.07.2022

Anfragen zu den Kursinhalten : jas-blja@zbfs.bayern.de

Thema:

Im schulischen Alltag kann es im Miteinander der jungen Menschen zu gewaltbesetzten Situationen kommen, die die JaS-Fachkräfte an die Grenzen ihres pädagogischen Handlungsrepertoires bringen. Für ein situationsangemessenes, sensibles, rollenbewusstes Handeln benötigen die JaS-Fachkräfte daher Know-how zum Entstehen von Gewaltdynamiken sowie pädagogisch fundierte Interventions-strategien. In diesem Kurs werden Konzepte, Methoden und Werkzeuge vermittelt, die ein gutes Miteinander und das Recht auf respektvollen Umgang Aller einfordern.

Ziele:

Die Teilnehmenden

kennen:

  • Ausdrucksformen physischer, psychischer und struktureller Gewalt,
  • ihre eigenen Ängste und Reaktionsmuster in konflikthaften und gewaltbesetzten Situationen,
  • die Grundlagen von Gewaltprävention und Interventionsstrategien,
  • Methoden, die soziales Lernen unterstützen und Medienkompetenz fördern,
  • den Mobbing-Interventionsansatz No Blame Approach,
  • Methoden der Mediation und des Tat-Ausgleichs,
  • Werkzeuge, um JaS-spezifische, gewaltpräventive Konzepte an der Schule zu etablieren,
  • Stärken und Lücken der schulischen Konzepte und Handlungsoptionen im Umgang mit Gewalt.

können:

  • mit dem No Blame Approach Mobbing beenden,
  • ein Konzept zu Gewaltprävention und -intervention erstellen, das die zentralen Handlungsbedarfe benennt.

 

 

Zielgruppe:

JaS-Fachkräfte, die die Fortbildung Basiswissen JaS bereits besucht haben.

Hinweise:

Dieser Kurs wird in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz durchgeführt.

Die Bereitschaft der Teilnehmenden, Fallbeispiele aus der eigenen Praxis im Kurs einzubringen, wird vorausgesetzt.

Hinweise und AGB:

allgemeine AGB