Jugendarbeitsschutz

Übermäßige Belastung durch die Berufsarbeit kann gerade bei jungen Menschen zu gesundheitlichen Schäden sowie zur Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Entwicklung führen. Jugendliche treffen nicht selten Arbeitsbedingungen an, die sich in erster Linie am Leistungsvermögen Erwachsener ausrichten. Hinzu kommen die zu­sätzlichen Belastungen durch die schulische und berufliche Ausbildung.

Dem Schutz der minderjährigen Beschäftigten muss daher im Rahmen des Gesund­heits­schut­zes am Arbeitsplatz ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Es gilt, Kin­der und Jugendliche am Beginn ihres Berufs- und Arbeitslebens vor Über­be­an­spru­chung und vor den Gefahren am Arbeitsplatz in besonderem Maße zu schützen.


Zuständig für den Vollzug der Kinderarbeitsschutzverordnung und des Jugend­arbeits­schutz­gesetzes, dazu zählt auch die Ausstellung von Berechtigungsscheinen für Jugendschutzuntersuchungen, sind die jeweiligen Gewerbeaufsichtsämter.

Fachbeiträge und Publikationen

Weiterführende Links und Informationen

Zusammenarbeit der Gewerbeaufsichtsämter und der Jugendämter bei der Durch­füh­rung einer Anhörung nach § 6 Abs. 2 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)
Empfehlungen des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) vom 28. August 2014, Az.: I7/6135-1/91

Anträge zur Beschäftigung von Kindern und vollzeitschulpflichtigen Jugendlichen erhalten Sie bei den zuständigen Gewerbeauf­sichts­ämtern.